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Schutzkonzept für den Besuch der Kantonsmuseen

Aktualisiertes Schutzkonzept für den Besuch der Kantonsmuseen (Kunst, Geschichte und Natur), der Basilika und der Schatzkammer von Valeria sowie des Ausstellungszentrums Le Pénitencier, gültig ab dem 15. Dezember 2020 und bis auf Weiteres.

Dieses Konzept beruht auf den Grundsätzen des Bundesamtes für Gesundheit und auf den Empfehlungen des Verbands der Museen der Schweiz. Seine Anwendung wird durch die Direktion der Kantonsmuseen garantiert.

Erster Teil
SCHUTZKONZEPT FÜR EINZELBESUCHER/INNEN UND GRUPPEN 

Begrenzte Besucherzahlen

  • Die Anzahl Besucher/innen in jedem Museum (Kunst, Geschichte, Natur) und im Ausstellungszentrum Le Pénitencier wird auf 30 Personen gleichzeitig begrenzt; die Kontrolle erfolgt durch die Abgabe von Jetons, die nach der Rückgabe desinfiziert werden.
  • Begrenzung der Gruppengrösse auf fünf Personen, inklusive Begleitperson. Gruppen sind in der maximalen Besucherzahl von 30 Personen enthalten (siehe Punkt oben) und müssen registriert werden. 
  • Das Empfangspersonal wird nicht mitgezählt.
  • In jedem Fall ist das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch und zwischen den Besucherinnen und Besuchern und zum Museumspersonal ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Die Anzahl Besucher/innen in den einzelnen Zellen des Ausstellungszentrums Le Pénitencier wird auf eine Person begrenzt (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben).
  • Die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in den kleineren Museumsräumen aufhalten können, wird begrenzt (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben). 
  • In der Basilika dürfen sich gleichzeitig vier Besucher/innen aufhalten, im Archivsaal (Kirchenschatz) von Valeria ebenfalls vier (plus eine Begleitperson). Der Besuch von religiösen Feiern und die entsprechenden Sicherheitsmassnahmen unterstehen der Zuständigkeit und Verantwortung des Domkapitels von Sitten.

Einschränkung der Dienstleistungsangebote für die Besucher/innen

  • Die Cafeterias und Lesesäle bleiben geschlossen.
  • Flyer werden aufgelegt, müssen jedoch von Personen, die sie anfassen, mitgenommen werden; Händedesinfektionsmittel wird in der Nähe bereitgestellt.
  • Die Museumshops sind offen, den Besucher/innen wird Händedesinfektionsmittel bereitgestellt und von mehreren Personen berührte Oberflächen werden zweimal täglich gereinigt.
  • Schliessfächer sind verfügbar, Händedesinfektionsmittel wird bereitgestellt.
  • Auf von mehreren Personen benutztes didaktisches Material (Audioguides, Informationsblätter in den Ausstellungsräumen, Museumsführer, Übersetzungen, Lagepläne usw.) wird verzichtet. Sie werden gegebenenfalls durch Fotokopien, die nach dem Besuch mitgenommen werden, ersetzt.
  • Auf Geräte und Anlagen, die angefasst werden können (z. B. Mikroskope, optische Brillen, Installationen und Modelle zum Anfassen, Spiele und andere Aktivitäten der Kulturvermittlung usw.), wird verzichtet oder sie werden, falls machbar, systematisch nach jeder Verwendung vom Museumspersonal desinfiziert. 

 

Information und Schutz der Mitarbeitenden und der Besucher/innen 

  • Das Tragen einer Schutzmaske (ab zwölf Jahren) ist obligatorisch und die Hygiene- (Hände desinfizieren) und Abstandsregeln (1,5 Meter) müssen unbedingt eingehalten werden und gelten für alle Bereiche, die von den Kantonsmuseen verwaltet werden.
  • Das Empfangspersonal der Kantonsmuseen achtet darauf, dass die Schutzmassnahmen eingehalten werden.
  • An den Eingangstüren jedes Museums, am Tor zu Valeria und am Eingang zur Basilika von Valeria sowie am Eingang zum Ausstellungszentrum Le Pénitencier werden Informationsplakate angebracht: 
  • aktualisiertes Standardplakat des BAG über die Schutzmassnahmen vor dem Coronavirus (Tragen einer Maske, Abstand halten, Hände desinfizieren usw.)
  • Information über die maximale Besucherzahl im Gebäude und in den einzelnen Ausstellungsräumen
  • Die Händedesinfektion beim Eingang zu jedem Museum, zum Ausstellungszentrum und zur Basilika von Valeria ist obligatorisch und wird vom Empfangspersonal kontrolliert.
  • Das Händewaschen mit Seife ist für die Mitarbeitenden bei Ankunft am Arbeitsplatz, vor und nach den Pausen sowie nach jedem Berührungskontakt obligatorisch.
  • Vom Eingang jedes Museums und des Ausstellungszentrums bis zum Plexiglas am Empfangsschalter werden Bodenmarkierungen (Wegleitung) angebracht.
  • An den Schaltern aller von den Kantonsmuseen verwalteten Bereiche werden vom BAG und von der DPM genehmigte Plexiglas-Abtrennungen angebracht.
  • An den Schaltern in den Eingangsbereichen wird eine kontaktlose Bezahlfunktion eingerichtet.

Reinigung und Hygiene

  • Türfallen und -drücker, Handläufe und Geländer, horizontale Vitrinen, Sessel und andere Möbel, Lavabos, WC, Empfangsschalter, Liftknöpfe, Infotafeln usw. werden mindestens zweimal während der Öffnungszeiten sowie nach der Schliessung gereinigt. 
  • In den Sanitäranlagen der Bereiche, die von den Kantonsmuseen verwaltet werden, werden Seife und Einweghandtücher bereitgestellt.
  • Die Abfalleimer werden täglich geleert und ihr Inhalt entsorgt.
  • Die Eingangsbereiche und Ausstellungsräume werden vor der Öffnung und nach der Schliessung sowie zur Hälfte der Öffnungszeit gelüftet. 

Klassen, Gruppen und erste Sonntage des Monats 

  • Es werden nur Gruppen von maximal fünf Personen, inklusive Begleitperson, zugelassen.
  • Die Aktivitäten können nicht mehr als fünf Personen, inklusive Begleitperson, umfassen.
  • Die Mitglieder einer Gruppe werden systematisch registriert (Name, Vorname, Wohnort und Telefonnummer). Diese Angaben werden während 14 Tagen aufbewahrt und anschliessend vernichtet. Für bereits bestehende Gruppen sind die Kontaktdaten des Organisators / der Organisatorin ausreichend. 
  • Die Begleitperson ist bei Vermittlungsaktivitäten, Führungen und Animationen, die höchstens fünf Personen umfassen (inklusive Begleitperson), für die Einhaltung der Schutzmassnahmen (Tragen einer Maske, 1,5 Meter Abstand) verantwortlich. 
  • Die ersten Sonntage des Monats werden unter strikter Einhaltung der oben beschriebenen Schutzmassnahmen beibehalten. Vermittlungsaktivitäten werden nur angeboten, wenn sie an die Umstände und die Schutzmassnahmen angepasst sind. 
  • An den ersten Sonntagen des Monats werden die Einlässe durch eine zusätzliche Person im Empfangsbereich und durch Bodenmarkierungen vor dem Eingang zu den Museen, zum Ausstellungszentrum und zur Basilika von Valeria geregelt.

Service-spezifische Maßnahmen

  • Lesesäle, Presseecken, Ausstellungsräume sind vom 26.12.2020 - 22.00 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Öffentlich zugängliche Gastronomiebereiche sind vom 26.12.2020 - 22.00 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen - Betriebskantinen können geöffnet sein.
  • Der Ausleihservice für Dokumente, Bücher bleibt geöffnet.

Zweiter Teil
SCHUTZKONZEPT FÜR GRÖSSERE VERANSTALTUNGEN

Grössere Veranstaltungen finden bis auf Weiteres keine statt.

 

Sitten, den 14. Dezember 2020

Pascal Ruedin

 

Direktor der Kantonsmuseen