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Schutzkonzept für den Besuch der Kantonsmuseen

Aktualisiertes Schutzkonzept für den Besuch der Kantonsmuseen (Kunst, Geschichte und Natur), der Basilika, der Mühle und der Schatzkammer von Valeria sowie des Ausstellungszentrums Le Pénitencier, gültig ab dem 20. April 2021 und bis auf Weiteres.

Dieses Konzept beruht auf den Grundsätzen des Bundesamtes für Gesundheit und auf den Empfehlungen des Verbands der Museen der Schweiz. Seine Anwendung wird durch die Direktion der Kantonsmuseen garantiert.

 

Begrenzte Besucherzahlen

  • Die Anzahl Besucher/innen in jedem Museum (Kunst, Geschichte, Natur) und im Ausstellungszentrum Le Pénitencier wird auf 30 Personen gleichzeitig begrenzt. Die Kontrolle erfolgt durch ein System mit nummerierten Karten, die am Empfangsschalter verwaltet werden.
  • Begrenzung der Gruppengrösse (siehe unten). Schulklassen sind in der maximalen Besucherzahl von 30 Personen nicht enthalten. 
  • Das Empfangspersonal wird nicht mitgezählt.
  • Teilnehmer/innen von Führungen werden mitgezählt. 
  • In den Empfangsbereichen (Schalter und Shop) der Museen und des Ausstellungszentrums dürfen sich nicht mehr als drei Besucher/innen gleichzeitig aufhalten (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben). 
  • In jedem Fall ist das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch und zwischen den Besucherinnen und Besuchern und zum Museumspersonal ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Die Anzahl Besucher/innen in den einzelnen Zellen des Ausstellungszentrums Le Pénitencier wird auf eine Person begrenzt (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben).
  • Die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in den kleineren Museumsräumen aufhalten können, wird begrenzt (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben). 
  • In der Basilika von Valeria (inklusive Mühle und Schatzkammer) dürfen sich gleichzeitig fünf Besucher/innen aufhalten. Die Besucher/innen werden dabei von einem/einer Empfangsmitarbeiter/in begleitet. Der Besuch von religiösen Feiern und die entsprechenden Sicherheitsmassnahmen unterstehen der Zuständigkeit und Verantwortung des Domkapitels von Sitten.

 

Einschränkung der Dienstleistungsangebote für die Besucher/innen

  • Die Lesesäle bleiben geschlossen.
  • Flyer werden aufgelegt, müssen jedoch von Personen, die sie anfassen, mitgenommen werden; Händedesinfektionsmittel wird in der Nähe bereitgestellt.
  • Die Museumshops sind offen, den Besucher/innen wird Händedesinfektionsmittel bereitgestellt und von mehreren Personen berührte Oberflächen werden zweimal täglich gereinigt. 
  • Getränke- und Snackautomaten stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung: Die Getränke und Snacks dürfen jedoch nur im Freien konsumiert werden. Getränke und Snacks dürfen jedoch weder in den Innen- noch in den Aussenbereichen an den Tischen  konsumiert werden; im Bereich vor dem Automaten darf sich nur eine Person aufhalten (ausser Personen, die im gleichen Haushalt leben). Diese Regeln werden vor Ort aufgehängt. 
  • In der Nähe der Automaten wird Desinfektionsmittel bereitgestellt und die Automaten werden mehrmals täglich gereinigt.
  • Schliessfächer sind verfügbar, Händedesinfektionsmittel wird bereitgestellt.
  • Auf von mehreren Personen benutztes didaktisches Material (Audioguides, Informationsblätter in den Ausstellungsräumen, Museumsführer, Übersetzungen, Lagepläne usw.) wird verzichtet. Es wird gegebenenfalls durch Fotokopien, die nach dem Besuch mitgenommen werden, ersetzt.
  • Das Personal der Kantonsmuseen reinigt Geräte, die angefasst werden können (z. B. Mikroskope, optische Brillen, Installationen und Modelle zum Anfassen, Spiele und andere Aktivitäten der Kulturvermittlung usw.) regelmässig und den Besucher/innen wird in unmittelbarer Nähe der Geräte Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. 

 

Information und Schutz der Mitarbeitenden und der Besucher/innen 

  • Das Tragen einer Schutzmaske (ab zwölf Jahren) ist obligatorisch und die Hygiene- (Hände desinfizieren) und Abstandsregeln (1,5 Meter) müssen unbedingt eingehalten werden und gelten für alle Innen- und Aussenbereiche, die von den Kantonsmuseen verwaltet werden.
  • Das Empfangspersonal der Kantonsmuseen achtet darauf, dass die Schutzmassnahmen eingehalten werden.
  • Am Eingang jedes Museums und am Eingang zur Basilika von Valeria sowie zum Ausstellungszentrum Le Pénitencier werden Informationsplakate angebracht: 
    • aktualisiertes Standardplakat des BAG über die Schutzmassnahmen vor dem Coronavirus (Tragen einer Maske, Abstand halten, Hände desinfizieren usw.)
    • Information über die maximale Besucherzahl im Gebäude und in den einzelnen Ausstellungsräumen
  • Die Händedesinfektion beim Eingang zu jedem Museum, zum Ausstellungszentrum und zur Basilika von Valeria ist obligatorisch und wird vom Empfangspersonal kontrolliert.
  • Das Händewaschen mit Seife ist für die Mitarbeitenden bei Ankunft am Arbeitsplatz, vor und nach den Pausen sowie nach jedem Berührungskontakt obligatorisch.
  • Vom Eingang jedes Museums und des Ausstellungszentrums bis zum Plexiglas am Empfangsschalter werden Bodenmarkierungen (Wegleitung) angebracht.
  • An den Schaltern aller von den Kantonsmuseen verwalteten Bereiche werden vom BAG und von der DPM genehmigte Plexiglas-Abtrennungen angebracht.
  • An den Schaltern in den Eingangsbereichen wird eine kontaktlose Bezahlfunktion eingerichtet.

 

Reinigung und Hygiene

  • Türfallen und -drücker, Handläufe und Geländer, horizontale Vitrinen, Sessel und andere Möbel, Lavabos, WC, Empfangsschalter, Liftknöpfe, Infotafeln, Geräte, die angefasst werden können usw. werden mindestens zweimal während der Öffnungszeiten sowie nach der Schliessung gereinigt. 
  • In den Sanitäranlagen der von den Kantonsmuseen verwalteten Bereiche werden Seife und Einweghandtücher bereitgestellt.
  • Die Abfalleimer werden täglich geleert und ihr Inhalt entsorgt.
  • Die Eingangsbereiche und Ausstellungsräume werden vor der Öffnung und nach der Schliessung sowie zur Hälfte der Öffnungszeit gelüftet. 

 

Klassen, Gruppen, erste Sonntage des Monats und Veranstaltungen 

  • Am ersten Sonntag des Monats ist der Eintritt jeweils gratis. Die Vermittlungs-/Präsenzaktivitäten der ersten Sonntage des Monats (Workshops, Führungen usw.) werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt.
  • Es werden nur Gruppen von maximal 15 Personen (30 für Klassen) zugelassen.
  • Führungen mit bis zu 15 Personen (Begleitperson und Vermittler inbegriffen) sind erlaubt.
  • Alle anderen Veranstaltungen (Vernissagen, Vorträge, Workshops usw.) werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt. 
  • Klassen werden während der Schulzeit empfangen. Pro Museum wird gleichzeitig nur jeweils eine Klasse eingelassen, wobei die Schüler/innen als Gruppe zusammenbleiben müssen. Die Schüler/innen stehen unter der Verantwortung ihrer Begleitperson und müssen sich an die üblichen Schutzmassnahmen halten (Maske tragen, Abstand einhalten usw.). 

 

Sitten, den 15. April 2021                                                                            

Pascal Ruedin

   

 Direktor der Kantonsmuseen