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Das Geschichtsmuseum Wallis veröffentlicht unter dem Titel «400 Jahre im Gletschereis. Der Theodulpass bei Zermatt und sein ‹Söldner›» Band 13 seiner Publikationsreihe. Das auf Deutsch erscheinende Werk ist dem «Walliser Ötzi» gewidmet und wird von Sophie Providoli, Kunsthistorikerin und Archäologin, Philippe Curdy, Archäologe, und Patrick Elsig, Historiker, gemeinsam herausgegeben. Die Publikation macht deutlich, welche Bedeutung der «Söldner» für das Kulturerbe hat, und erinnert daran, unter welchen Umständen dieser seit 1984 entdeckt wurde. Ausserdem stellt das Buch die Ergebnisse der Forschungsarbeiten vor, die diesem Fund seither gewidmet wurden, und es hebt die Bedeutung der wissenschaftlichen Forschung als grundlegende Aufgabe der Walliser Kantonsmuseen hervor.

Für seine grosse Sonderausstellung 2019 mit dem Titel « Frühes Mittelalter. Dunkle Zeiten? » belegt das Geschichtsmuseum Wallis das Ausstellungszentrum Le Pénitencier und beschäftigt sich mit dem Frühmittelalter. Auf der Grundlage der in den letzten Jahrzehnten durchgeführten archäologischen und historischen Forschungen bricht die Ausstellung mit den üblichen Klischees, die das Frühmittelalter mit dunklen Zeiten und den Invasionen der Barbaren gleichsetzen und ermöglicht es, diese Zeitperiode aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Begleitend zur Ausstellung wurde eine Publikation herausgegeben.

Die europäischen Tage des Denkmals 2019 finden am 14. und 15. September zum Thema Farben statt. Über 300 angesehene Denkmäler, die sonst teilweise nicht öffentlich zugänglich sind, werden aus diesem Anlass schweizweit ihre Türen öffnen. Das Geschichtsmuseum Wallis bietet zwei Führungen an: die eine rund um die Ausstellung «Frühes Mittelalter», in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie, die andere in der Basilika von Valeria, mitten in den Restaurierungsarbeiten.

Vor 4 Jahren haben das Geschichtsmuseum, das Naturmuseum und die Vereinigung Freunde von Valeria auf einer der Terrassen mit Blick auf die Altstadt einen Gemüsegarten angelegt. Es werden Frischprodukte für die Cafeteria von Valeria produziert: Eigene Kräuter, Beeren und Blumen schmücken so die Gerichte. Verschiedene alte Walliser Sorten kommen zu erneuten Ehren (Tulpe von Valeria, Erbsen von Fully, Mais von Sitten) und ein Raum für die Aktivitäten für Bildung und Vermittlung steht für Workshops (Ferienaktivitäten für Kinder) und Themenführungen bereit.

Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk von rund 30 Konservatoren und  Fachautoren unter der Leitung von Marie Claude Morand, Direktorin der Walliser Museen, und Patrick Elsig, Direktor des Geschichtsmuseums. In Zusammenarbeit mit den Walliser Kantonsmuseen ist dieses im Somogy-Verlag in Paris erschienen. Herausgegeben wurde das Werk in den drei Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch.

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