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Destination Sammlung

Vom 20. Juni 2020 bis 10. Januar 2021

"Destination Sammlung" im Pénitencier in Sitten - 38 Walliser Museen zeigen sich

Am 20. Juni 2020 wird im Pénitencier in Sitten eine Ausstellung eröffnet, welche die reiche Vielfalt der Sammlungen aufzeigt, die im ganzen Kanton aufbewahrt werden. Die von der Vereinigung der Walliser Museen, dem Museumsnetz Wallis und den Kantonsmuseen gemeinsam organisierte Ausstellung unterstreicht, die Bedeutung der Museen. Sie sind Trägerinnen der Erinnerung, Brückenbauer, gleichermassen sinngebend und hinterfragen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

"Destination Sammlung" vereinigt 38 Partnermuseen im gesamten Wallis aller Art und Grösse. Die Ausstellung präsentiert über 1000 Objekte und möchte dem Publikum verborgene Seiten der Museen zeigen. Sie beantwortet Fragen nach der Herkunft der Sammlungen, nach den Besonderheiten der Ausstellungsstücke wie auch nach den Fachpersonen im Hintergrund und deren Bearbeitung der Sammlungen.

Das Leben eines Museumsobjekts

Was haben ein ausgestopftes Dromedar, ein zeitgenössisches Kunstwerk, ein Holzwerkzeug, eine Tracht und ein liturgischer Gegenstand gemeinsam? Sie alle wurden in die Sammlungen integriert und zu Museumsgegenständen.

Damit bilden sie eine Schnittstelle zwischen der Welt und dem Individuum, zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Zudem haben sich Museumsobjekte als das verbindende Thema der Walliser Museumsinstitutionen herausgestellt.

Outils pour le travail du bois issus de 5 siècles et du monde entier Joophobel Museum Grächen c fotowalter.ch  
Holzbeartbeitungswerkzeuge aus fünf Jahrhunderten und aus der ganzen Welt - Joophobel Museum Grächen ©fotowalter.ch  

 

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Kerbhölzer der Bitailla-Suone, 18 Jh., - Musée valaisan des Bisses, Ayent © Musée valaisan des Bisses, Pierre-Armand Dussex  

Hinter den Museumskulissen

"Destination Sammlung" bietet den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick hinter die Museumskulissen und schildert den eher unbekannten Weg, den die Objekte von der Anschaffung bis zur Ausstellung durchlaufen.

Nach welchen Kriterien wird ein Objekt ausgewählt? Wie findet man die Geschichte eines Museumsstücks heraus? Warum befinden sich Gegenstände im Lager? Warum werden in den Walliser Sammlungen Objekte von anderswo konserviert? Welche Objekte lohnen sich an künftige Generationen weiterzugeben?

Die Ausstellung zeigt den Aufbau einer Museumssammlung, den Sinn dahinter sowie die Verbindung des Museumsobjekts zum Publikum wie auch zum Wallis. In Destination Sammlung erleben Besucherinnen und Besucher verschiedene Möglichkeiten der Annäherung an die Sammlungen: als bedeutungsvolle Objekte, Spiegelung der Geschichte des Kantons, Fragen über unsere Gesellschaft oder als Flucht in Fantasiewelten.

Maringka Baker Trpois site 2006 Fondation Opale Lens c Fondation Opale
Maringka Baker, Trois sites, 2006, Fondation Opale, Lens © Fondation Opal

Den Museumsfachleuten des gesamten Kantons begegnen

Um noch weiter in die Sammlungen einzutauchen, laden zahlreiche Vermittlungsveranstaltungen zum Kennenlernen der Museumsberufe ein. Im gesamten Kanton werden Führungen und Begegnungen als Rahmenprogramm zur Ausstellung geboten, beispielsweise ein Besuch im Lager, die Präsentation einer Neuanschaffung oder des Umgangs mit den Objekten.

Entdecken Sie hier die gesamte Agenda

Vom Dachboden ins Museum: In vier Schritten zum Sammlungsobjekt

Im Rahmen der Ausstellung Destination Sammlung im Ausstellungszentrum « Le Pénitencier » laden die Museen die Besucher ein, einige der wichtigsten Schritte eines Objektes auf seinem Weg in die Sammlung hautnah mitzuerleben.

In der Ausstellung werden die Abläufe rund um die Erforschung, Analyse, Restaurierung und Konservierung eines Objektes in Szene gesetzt. An den ersten Sonntagen der Monate September, November, Dezember und Januar können Neugierige einen weiteren Blick hinter die Kulissen werfen: Begegnen Sie Museumsfachleuten, die selten in direktem Kontakt mit dem Publikum stehen, und erfahren Sie, wie jeder auf seine Weise die Objekte Schritt für Schritt bearbeitet. Bringen Sie Ihre Objekte mit und verfolgen Sie die verschiedenen Phasen direkt vor Ort.

Vielleicht schlummert auf ihrem Dachboden ein Objekt, dessen kulturhistorischer und wissenschaftlicher Wert den Rahmen der Familienerinnerung übertrifft. Sollten Sie sich von ihm trennen können, dann unterbreiten Sie es doch den an diesem Tag anwesenden Museumsleitern und Kuratoren. Diese entscheiden dann im Hinblick auf die Erwerbsstrategie ihrer Institution, ob das Objekt in ihre Sammlung aufgenommen werden kann.

Gesuchte Objekte:

  • In Bezug auf das Val de Bagnes: Objekte in Zusammenhang mit der Eringerzucht und der Herstellung von Raclettekäse, flach gestaltete Hüte aus geflochtenem Stroh, Walliser Porträts gemalt von Félix Cortey oder Joseph Brouchoud, Tierskulpturen aus Holz von Maurice Michellod.
  • In Bezug auf das Zentrum für Geologie und Glaziologie und auf das Val de Bagnes: Objekte aus Speckstein (Vasen, Lampen, Töpfe)
  • In Bezug auf die Region Fully und Martigny: Objekte und Zeugnisse des alltäglichen Lebens
  • In Bezug auf die Suonen, Bewässerungskanäle und Wasserversorgung: Dokumente (über Wasserrechte), Wasserscheite und Tesseln
  • In Bezug auf Rainer Maria Rilke und sein Leben im Wallis: Poesie, Zeugenberichte, Briefe
  • In Bezug auf die Walliser Minen: Dokumente, Werkzeuge und Objekte
  • In Bezug auf das Lötschental: jede Art von Objekt im Zusammenhang mit dem Tal: Textilien, Masken, Brauchtum
  • Im Zusammenhang mit dem oberen Eringertal : Textilien
  • Objekte von kantonaler Wichtigkeit und Dokumente über die Geschichte des Kantons (Altaraufsätze aus dem 15.Jh. und andere mittelalterliche Objekte sind herzlich willkommen)

Ob informeller Dialog, spontaner Austausch oder Vorführungen, kommen Sie ins Gespräch mit Museumsmitarbeitern des gesamten Kantons. Entdecken Sie dabei, wie ein Objekt identifiziert, beschrieben und dokumentiert wird. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, die Geburt eines Museumsobjektes zu erleben, welche durch die Zuweisung der Inventarnummer erfolgt!

Viele der Objekte, die ihren Weg ins Museum finden, bedürfen der sanitären Behandlung, Restaurierung und Auffrischung. Diese Prozesse geschehen mit äusserster Sorgfalt und Behutsamkeit und verlangen gewisse Vorkehrungen. Die Spezialisten arbeiten direkt vor Ort und beantworten die Fragen der Besucher.

Entschlüsselt, restauriert, etikettiert und dokumentiert sind die Objekte nun bereit Ihnen ihre Geschichte zu erzählen. Dieser letzte Schritt entspricht der Schaffung der Ausstellung, der Inszenierung durch die Ausstellungskuratorin und der räumlichen Umsetzung durch die Ausstellungsgestalterin.

Praktische Informationen

Alle Termine finden im Pénitencier statt, Ausstellungszentrum der Kantonsmuseen in Sitten (Rue des Châteaux 24), von 14.30 – 17 Uhr.

Zuständig für jegliche Fragen:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 027 606 47 41
Telefonische Bereitschaft: dienstags und donnerstags von 10 – 12 Uhr.

Für die Medien

Präsentationsdossier und lizenzfreie Illustrationen zum Herunterladen hier

Praktische Informationen

« Destination Sammlung» Ein gemeinsames Projekt der Vereinigung der Walliser Museen, des Museumsnetzes Wallis und der Kantonsmuseen
Le Pénitencier, Sitten
Rue des Châteaux 24
Von 20. Juni 2020 bis 10. Januar 2021
Di-So : 11h-17 Uhr (18 Uhr von Juni bis September)
Spezialprogramm und Gratiseintritt jeden 1. Sonnat im Monat

lFlyer "Vom Dachboden ins Museum"

lZugangsplan

lFlyer "Destination Sammlung"

 

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