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Die Natur und Sie

Das Naturmuseum Wallis überrascht und begeistert Jung und Alt durch seine Originalität. Wer durch die neuen Räume schlendert, wird aufgefordert, zu überlegen und zu hinterfragen.

Schluss mit den in Vitrinen ordentlich angeordneten Tieren, Platz für ein Sinnerlebnis mit Augenschmaus! Die verschiedenen Lebensräume des Wallis werden zum Dekorum. Somit beginnt der Rundgang in einem einheimischen Wald. Das Publikum trifft dort auf die Tiere in ihrem Lebensraum, näher als im wirklichen Leben.

Der Rundgang durch die Räume zeigt die Verbindungen, welche der Mensch von den Anfängen bis heute mit seiner Umwelt geknüpft hat. Die Inszenierung erklärt und hinterfragt unsere Beziehung zur Natur. Barrieren zwischen Natur und Publikum, welche am Anfang fehlen, werden ständig präsenter – ein Symbol für die zunehmende Distanz zwischen den Menschen und ihrem Lebensraum.

Als Referenzinstitution für das Naturerbe des Kantons Wallis stellt das Museum nur einen geringen Anteil seiner Schätze aus. Die Sammlungen setzen sich aus Säugetieren, Vögeln, Insekten, Pflanzen, Mineralien und Fossilien zusammen und bezeugen den Reichtum und die Vielfalt der regionalen Fauna, Flora und Gesteine.

In der Bischofsscheune untergebracht, gesellt sich das Naturmuseum zum Kunstmuseum und zum Geschichtsmuseum, welche ebenfalls in der oberen Altstadt von Sitten situiert sind. Die drei Institutionen ergänzen sich gegenseitig und bilden zusammen die Walliser Kantonsmuseen.

 

Willkommen im Naturmuseum!

Von 04 Oktober 2015 auf 23 April 2017

Die sensible Welt der Wildbienen

Wussten Sie, dass manche Bienen keine Wachswaben herstellen, sondern Blätter in Stücke schneiden, um ihr Nest zu bauen? In der Schweiz werden mehr als 600 Wildbienenarten gezählt, welche sich von ihren Schwestern den Honigbienen durch ihr Erscheinungsbild und ihre Lebensweise unterscheiden. Viele von ihnen sind heute bedroht.

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Ständige Ausstellung

Der Mensch und die Natur im Wallis

Unter dem Haupttitel « Der Mensch und die Natur im Wallis » zielt die Neupräsentation darauf ab, dem Publikum seine Umwelt, die Landnutzung und den Umgang mit natürlichen Ressourcen vor Augen zu führen. Entworfen von den Architekten Cagna et Associés und von Marie-Antoinette Gorret in Szene gesetzt, vermitteln die neuen Ausstellungsräume einen engen Kontakt zur Walliser Natur.

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Gebäude

Seit seiner Gründung im Jahre 1829 war das Museum in fünf verschiedenen Gebäuden untergebracht: im Jesuitenkollegium am Place du Théâtre, in einem Gebäude der Munizipalgemeinde an der Rue de Lausanne 23, im mittleren Teil des kantonalen Kollegiums an der Avenue de la Gare 40, in der alten Turnhalle an der Avenue de la Gare 42, welche zurzeit Sitz der Direktion des Naturmuseums ist, und zu guter Letzt, seit 2013 in der Bischofsscheune an der Rue des Châteaux 12.

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