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Kirchenschatz von Valeria

Präsentiert im ehemaligen Archivsaal der Basilika von Valeria, beinhaltet der Kirchenschatz eine grosse Anzahl seltener Objekte. Die bemerkenswerten Kulturgüter bezeugen die seit nahezu 1000 Jahren ununterbrochene Präsenz des Domkapitels Sitten an diesem Ort.

Der Kirchenschatz von Valeria zählt rund 20 seltene, zum Teil zum ersten Mal ausgestellte Objekte aus der Geschichte der Basilika. Diese Objekte repräsentieren 1000 Jahre Kunsthandwerk, Gebet und Präsenz des Domkapitels von Sitten auf dem Valeriahügel, vom 11. bis zum 21. Jahrhundert. Kleine Taschenreliquiare des ausgehenden Mittelalters, eine Dalmatika aus dem Nahen Osten, die im 11. Jahrhundert als Reliquienhülle genutzt wurde, ein prächtiges Barockgemälde, das den Hl. Johannes Nepomuk darstellt, und ein Geschenk Papst Johannes Paul II., ein Kelch von Ende des 20. Jahrhunderts – der Kirchenschatz berührt die Besuchenden und auch die überraschende Gestaltung trägt das ihre dazu bei.

 

IC-MV169 6 Martinez  Dubuis

 

 

Dank Führungen öffentlich zugänglich

Die Ausstellungsgestaltung bietet den Besuchern eine erstaunliche Nähe zu den Exponaten. Einige Objekte wie die Reliquientücher (11–14. Jh.), wertvolle Orientteppiche (Ende 15. – 17. Jh.) und ein besticktes Barockreliquiar (17. Jh.) sind besonders lichtempfindlich. Aus diesem Grund ist dieser Schatz nur im Rahmen von Führungen zugänglich.

 

IC-MV165 1 D. Emery 
 

 

 

Drei bedeutende Schätze im Wallis                  

Durch die Qualität der Werke ergänzt der Kirchenschatz von Valeria das aussergewöhnliche Kulturgut religiöser Gegenstände, die im Kanton Wallis konserviert und ausgestellt werden. In jüngster Zeit wurden auch die Schätze der Abtei von Saint-Maurice sowie jene im Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard neu eingerichtet. Zusammen bilden die drei Standorte eine Kulturgütersammlung von internationaler Bedeutung und leisten einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen, spirituellen und touristischen Attraktivität des Wallis.

 


Visitation Maggenberg retouchée 
  Coffre
     

 

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Dezember 2020 : Abschluss der Restaurierungsarbeiten im Chorraum der Basilika Valeria

Die Restaurierung der Burgkirche Valeria steht für 30 Jahre Bauarbeiten, welche dieses aussergewöhnliche Erbe zur Geltung bringen sollen. Nach der Sanierung der Dächer (1987–1991), der Fassaden (1992–2014) und des Chorraums (2017–2020) der Basilika Notre-Dame de Valère in Sitten werden die Restaurierungsarbeiten bis 2022 im Schiff fortgesetzt.

Im September 2020 hat bei der Innenrestaurierung der Basilika eine weitere Etappe begonnen, da die Baustelle nach Abschluss der Arbeiten im Chorraum ins Schiff verlegt wurde. Nach dieser Übergangsphase ist der restaurierte Chorraum ab 1. Dezember wieder für Gottesdienste und ab 15. Dezember für Besucher zugänglich, nur auf geführter Tour.

Das mittelalterliche Dekor wieder ans Licht bringen

Ein massgeblicher Teil der Arbeiten im Innenraum der Basilika besteht darin, das mittelalterliche Dekor, das den gesamten Innenraum der Kirche durchzieht, wieder ans Licht zu bringen. Da die Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten im Chorraum nun abgeschlossen sind, können die Besucher die restaurierte Ausstattung hier bereits sehen und sich ein Bild der bevorstehenden Arbeiten im Schiff machen, welche der mittelalterlichen Kirche ihre Einheit von Architektur und Ausstattung zurückgeben, so wie sie die gotischen Baumeister vorgesehen hatten.

Das Publikum wieder empfangen

Gottesdienste und Führungen können im Chorraum ab 1. Dezember wieder für Gottesdienste und ab 15. Dezember für Besucher stattfinden, nur auf geführter Tour. Das Geschichtsmuseum ist ab 15. Dezember während der üblichen Öffnungszeiten uneingeschränkt zugänglich.